Junkers Ju-88 C-6, Revell in 1/48
Zum Original:
Die Junkers Ju-88 war einzige Alternative zur mangelnden Reichweite der Me-110,
da die richtigen Nachtjäger Heinkel He-219 noch nicht fertig waren.
Die Junkers Ju-88 war als Zerstörer, Tag und Nachtjäger im Einsatz.
Die C Variante wurde 1942 aus der A (Bomber) entwickelt, jedoch ohne
Sturzflugbremsen, Bombenanlage und nur 3 Mann Besatzung.
Die Ju-88 C-6 Nachtjäger erhielten das FuG (Funkgerät) 202 Lichtenstein BC und
spätere Varianten dann das FuG 220 Lichtenstein SN-2.
Zum Bausatz
Der Bausatz ist typisch Revell/Dragon, sauber gespritzte Plastikteile und eine
ganze Menge Klarsichtteile.
Man hat es sich hier erspart die Klarsichtteile und Spritzlinge für die Ju-88
A-4 Variante aus dem gleichen Hause zu entfernen.
Da mein Modell später das FuG-202 Lichtenstein BC erhalten soll, habe ich mir
dieses als PE-Teile von der tschechischen Firma ExtraTech besorgt.
Die Decals für Major Wittgensteins Maschine stammen von PD Models/Australien
welche ich bei ebay günstig bekommen habe.
Jetzt weiter zum Bau, beginnen tun wir wie immer mit dem Cockpit.
Das ganze Cockpit wurde in RLM 66 lackiert.
Nachdem die Sitze und alle Instrumente fertig lackiert wurden (RLM 66) begann
ich das erste mal die geätzten PE-Gurte (Color) von Eduard zu verarbeiten.
So nun wurden die Instrumente des Bordfunkers bemalt, macht einen richtigen Spaß
wenn man ein Farbfoto bzw. eine Farbzeichnung von beiden Cockpits hat.

So nun wurde der Rumpf zusammen geklebt und man sieht immer noch
was von der Arbeit die drinnen steckt im Cockpitbereich.

Nach dem wir die Klappen angebracht haben, befassen wir uns nun
mit dem Fahrwerk.
Ist zwar blöd aber Revell schreibt es so vor und anders bekommt man es nun auch
nicht mehr rein.
Das Fahrwerk (jede Seite) besteht aus 9 Teilen, die Paßgenauigkeit ist gut.
Was am besten auffällt ist das man die Fahrwerksbeine (Teile A11/A12) nicht
gleich einkleben muss, es reicht wenn diese erst mal nur eingesteckt werden.
Habe ich auch gemacht.
Solange das Fahrwerk trocknet können wir zum Zusammenbau der Motorgondeln und
der Motoren gehen.
Aber aufpassen, wirklich jede Motorgondel für sich bauen und gleich einkleben,
wenn das Fahrwerk auch drinnen ist. Nicht das man später Schwierigkeiten hat
die Dinger in die Tragflächen zu kleben.
Kann zwar nichts passieren, weil noch ein kleines Stück von der Tragfläche mit
an den Gondeln dran ist.
Ich habe bei meinem Model auf die Bemalung der Teile O4/O5 (Auspuffstutzen)
verzichtet, da später dort die Flammenvernichter (J4(J5) rankommen sieht man
davon sowie so nichts mehr.
Nach dem das Fahrwerk durchgetrocknet ist können wir es in die Tragflächen kleben
und danach die Motorgondeln anbringen.
So habe ich jetzt die Bremsleitungen für das Fahrwerk gebaut um
dem ganzen einen besseren Eindruck vom ganzen zu verpassen.
Die Räder sind immer noch nicht fest angeklebt.
Für die Bremsleitungen verwendete ich Blumenbindedraht aus dem Baumarkt.
Dann kamen noch die Bodenwanne und die Antennenträger für das FuG-202 an das
Modell. Man sieh auch deutlich die Spachtelarbeiten die beim Modell anfallen.
Auf dem Bild ist noch Spachtelstaub der später noch abgewaschen wird.
Hier die Nase mit FuG-202B/C.

Hier mal die Maskierung der Kanzel:
Bin jetzt dabei das Dio anzufangen, der erste Schritt ist getan.
Ich habe mich entschlossen das Dio während der Schlammperiode in Russland zu
bauen.
Hier mal ein paar Bilder, es sind schon noch etwas winterliche Bäume
mit aufs Dio gekommen.
Heute kamen die Ätzteile der MG´s ans
Modell so wie wurde der Kübel jetzt mit einem Verdeck versehen.
