Reggiane Re.2000,

SMÉR (Tschechien) 1/48

 

Bei dem auf dem Foto abgebildeten Flugzeug handelt es sich um die von mir im Modell gebaute. Zur Farbgebung, da mein Modell ja Alufarben, die Maschine wurde später erst oliv lackiert.
Das Foto stammt aus dem Internet ,von der Seite http://www.luftwaffe-experten.co.uk/.

Zum Original:

Der Prototyp der Re.2000 flog am 24. Mai.1939 zum ersten mal.
Die Form der Maschine erinnerte stark an die von Seversky hergestellte P-35.
Die Maschine hatte beeindruckende Flugeigenschaften, sie war selbst der Me-109 E überlegen.
Die ungarische Regierung erwarb die Lizenz zum Nachbau der Re.2000 und es gab Lieferungen an Schweden.
Die schwedischen Maschinen erhielten die Bezeichnung J-20 und die offiziell an Schweden gelieferten Maschinen betrug 60 Stück.
Aber die Re.2000 hatte ständig mit Schwächen zu kämpfen so waren ihr Motor, die Propeller und wie bei fast allen früheren italienischen Maschinen die Bewaffnung der Knackpunkt.
Ab 1941 wurde die Re.2001 mit dem Daimler-Benz DB 601 ausgestattet.
Die deutsche Luftwaffe übernahm nach der Kapitulation die restlichen Reggiane Re.2000.

Zum Modell:


Der Bausatz hatte schon einmal, beim erscheinen bessere Tage gesehen.
Um aus diesem eine Re.2000 zu machen, musste schon ganz tief in die Trickkiste gegriffen werden. Denn es war ein erheblicher Teil an Nacharbeit fällig.
Allein bei dem Cockpit konnte man schon verzweifeln und die Lust am Bau verlieren. Nur Sitz, ein Armaturenbrett ohne Details. Und die Pilotenfigur konnte man getrost in die „Tonne treten ".
Es kamen also geätzte Sitzgurte zum Einsatz, ja beim Armaturenbrett konnte man nicht viel ändern, es wurde so eingebaut.
Irgendwann ist man dann mit seinem Latein am Ende und es reicht eben aus.
Der Zusammenbau der beiden Rumpfhälften geht problemlos von statten
Nur um später den Motor und die Motorenverkleidung anzubringen braucht man Fingerspitzengefühl.
Bei dem Modell passt später der Propeller nicht in das dafür vorgesehene Loch im Motor, also musste ich es aufbohren.
Die Tragflächenoberseiten bestehen aus getrennten Teilen, warum nur ???.
Bei diesen braucht man jede Menge Spachtelmasse. Die Spalten die dort entstehen könnte man glatt mit dem "Grand Canyon" verwechseln.
Das Fahrwerk passt nicht dorthin wo es hin soll, also Fahrwerksbeine etwas kürzen und mit Sekundenkleber geht es schon.
Die Räder des Bausatzes, na ja nicht schön aber selten. Es gibt keine anderen, Schade.
Aber es wäre besser man hätte gleich ein neues Modell auf den Markt gebracht.

Zur Bemalung:

Das Modell das nach der Kapitulation Italiens beim " Zirkus Rosarius" in Rechlin eingesetzt wurde, war Oberseite in RLM 70 Schwarzgrün und die Unterseite in RLM 04 Gelb lackiert.
Die Decals stammen alle aus der berühmten Grabbelkiste der Modellbauer.

Fazit:

Auf gar keinen Fall ein Anfängermodell. Es hätte genauso gut ein halbes Jahr und länger dauern können, um daraus ein Modell zumachen das der Re.2000 in etwa nahe kommt.

Quellen:

Jäger des 2. Weltkrieges
Waffen des 2. Weltkrieges