Reggiane Re.2000,
SMÉR (Tschechien)
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Bei dem auf dem Foto abgebildeten Flugzeug handelt es sich um die von mir im
Modell gebaute. Zur Farbgebung, da mein Modell ja Alufarben, die Maschine wurde
später erst oliv lackiert.
Das Foto stammt aus dem Internet ,von der Seite http://www.luftwaffe-experten.co.uk/.
Zum Original:
Der Prototyp der Re.2000 flog am 24. Mai.1939 zum ersten mal.
Die Form der Maschine erinnerte stark an die von Seversky hergestellte P-35.
Die Maschine hatte beeindruckende Flugeigenschaften, sie war selbst der
Me-109 E überlegen.
Die ungarische Regierung erwarb die Lizenz zum Nachbau der Re.2000 und es gab
Lieferungen an Schweden.
Die schwedischen Maschinen erhielten die Bezeichnung J-20 und die offiziell
an Schweden gelieferten Maschinen betrug 60 Stück.
Aber die Re.2000 hatte ständig mit Schwächen zu kämpfen so waren ihr
Motor, die Propeller und wie bei fast allen früheren italienischen Maschinen die
Bewaffnung der Knackpunkt.
Ab 1941 wurde die Re.2001 mit dem Daimler-Benz DB 601 ausgestattet.
Die deutsche Luftwaffe übernahm nach der Kapitulation die restlichen Reggiane Re.2000.
Zum Modell:
Der Bausatz hatte schon einmal, beim erscheinen bessere Tage gesehen.
Um aus diesem eine Re.2000 zu machen, musste schon ganz tief in die Trickkiste
gegriffen werden. Denn es war ein erheblicher Teil an Nacharbeit fällig.
Allein bei dem Cockpit konnte man schon verzweifeln und die Lust am Bau
verlieren. Nur Sitz, ein
Armaturenbrett ohne Details. Und die Pilotenfigur konnte man getrost in die „Tonne
treten ".
Es kamen also geätzte Sitzgurte zum Einsatz, ja beim Armaturenbrett konnte
man nicht viel ändern, es wurde so eingebaut.
Irgendwann ist man dann mit seinem Latein am Ende und es reicht eben aus.
Der Zusammenbau der beiden Rumpfhälften geht problemlos von statten
Nur um später den Motor und die Motorenverkleidung anzubringen braucht man
Fingerspitzengefühl.
Bei dem Modell passt später der Propeller nicht in das dafür vorgesehene
Loch im Motor, also musste ich es aufbohren.
Die Tragflächenoberseiten bestehen aus getrennten Teilen, warum nur ???.
Bei diesen braucht man jede Menge Spachtelmasse. Die Spalten die dort
entstehen könnte man glatt mit dem "Grand Canyon" verwechseln.
Das Fahrwerk passt nicht dorthin wo es hin soll, also Fahrwerksbeine etwas
kürzen und mit Sekundenkleber geht es schon.
Die Räder des Bausatzes, na ja nicht schön aber selten. Es gibt keine
anderen, Schade.
Aber es wäre besser man hätte gleich ein neues Modell auf den Markt
gebracht.
Zur Bemalung:
Das Modell das nach der Kapitulation Italiens beim " Zirkus Rosarius" in Rechlin
eingesetzt wurde, war Oberseite in RLM 70 Schwarzgrün und die Unterseite in RLM 04
Gelb lackiert.
Die Decals stammen alle aus der berühmten Grabbelkiste der Modellbauer.
Fazit:
Auf gar keinen Fall ein Anfängermodell. Es hätte genauso gut ein halbes
Jahr und länger dauern können, um daraus ein Modell zumachen das der Re.2000
in etwa nahe kommt.
Quellen:
Jäger des 2. Weltkrieges
Waffen des 2. Weltkrieges
