PZL-37 A
"Los"
Mirage
1/48
Zum Original:
Zu Beginn des 2. Weltkrieges war die Los der bedeutenste
polnische Bomber.
Die Prototypen der Los flogen schon 1936 mit Bristol Pegasus und Gnome-Rhone
Motoren.
Das erst genannte Triebwerk kam bei der PZL-37A zum Einsatz ( dem Modell).
Die erst Serie von 10 Maschinen erhielt noch ein einteiliges Seitenleitwerk,
die anderen hatten dann schon das doppelte Endplatten-Seitenleitwerk.
Die deutsche Luftwaffe stellte einige dieser Bomber nach ihrem Sieg über Polen
in den Dienst in ihren Ausbildungsgeschwadern.
Andere Maschinen wurden noch ins Ausland verkauft, so gingen Maschinen an Rumänien und die Türkei.
Zum Bausatz:
Der Bausatz macht beim öffnen noch eine guten Eindruck,
jedoch von Bauabschnitt zu Bauabschnitt macht sich bemerkbar das man am Ende
viel Spachtelmasse benötigen wird.
Bei der Detaillierung muß man sagen haben sich die Hersteller des Bausatzes
selbst übertroffen, so liegen MG Magazine, diverse Ausrüstungsgegenstände und
eine komplette Inneneinrichtung dem Bausatz bei, doch wenn alles zugeklebt ist
sieht man davon leider nichts mehr. Schade.
Laut Baubeschreibung sollte man mit den Motoren beginnen, das geht relativ
einfach von der Hand.
Die Schritte IV-V werden erst mal übersprungen,
Fahrwerke und Bomben werden noch nicht benötigt.
Ab Bauabschnitt VI kommen
wir zur Innenausstattung unserer Los, die Sitze, Konsolen und alles was ein
Pilot so benötigt werden hier eingebaut.
Doch Vorsicht, Mirage gibt Humbrol
Farben an, einige gibt es davon nicht mehr.
Und noch eines vorweg, die
Innenseiten unserer Los sind Alu, dies stimmt und ist bewiesen.
Beim Seitenleitwerk haben wir schon die erst Paßungenauigkeit, dort benötigen
wir später Spachtel.
Bauabschnitt XII zeigt uns wo die Inneneinrichtung hin muß,
Es ist nicht so einfach, es fehlen die gewohnten Passstifte bzw. die genauen
Punkte wo die Teile ran müssen.
Aber wenn man sich die Bauanleitung anschaut
findet man die richtigen Stellen schon.
So machen wir es in beiden Rumpfhälften.
Jetzt kleben wir beide Rumpfhälften
zusammen.
Bevor wir die Tragflächen zusammen kleben, werden noch die Bombenschlösser
bzw. die Aufhängungen eingeklebt, diese
sind ebenfalls Alu.
Bei mir ersetzte Alu einfach Alu poliert von Model Master.
Von Vorteil ist
das man die Ruder der Tragflächen auch abgesenkt darstellen kann. Das belebt
später ein wenig das Modell.
Nun habe ich schon die Kanzeln angeklebt, jedoch
hätte man die Bugkanzel nicht 2-teilig machen sollen, da es sehr schwer ist bei
der Passgenauigkeit dort den Spalt zu verschließen.
Mein Modell steht jetzt zur
Lackierung bereit, aber seht selbst.

Fazit.
Ein Bausatz bei dem man "graue Zellen" verliert.
Absolut kein
Anfängermodell !!!
