North American P-51D "Mustang" ,

Tamiya mit Aires Zurüstset 1/48

 

Zum Original:

Es ist schon ein wenig komisch, daß ausgerechnet eines der wahrhaft großen US-amerikanischen Jagdflugzeuge des 2.WK, auf einen Auftrag der britischen Royal Air Force zurück ging.
Der Prototyp flog als NA-73 im Oktober 1940 zum ersten mal. Die meisten der frühen Ausführung (620 Stück) der P-51 gingen an die britische RAF.
Obwohl 2 Flugzeuge als XP-51 bezeichnet an die US Army Air Force geliefert wurden , lehnte diese die Maschine ab.
Erst nach dem Eintritt der USA in den Krieg wurde die P-51 im US Army Air Force (USAAF) eingeführt.
Die RAF hatte 4 P-51 Mustangs notbedingt einen Rolls-Royce Merlin Motor eingebaut, dieser veränderte das ganze Flugzeug.
Der Rolls-Royce Merlin wurde dann in der USA bei Packard als V-1650 in Lizenz hergestellt.
Insgesamt wurden von der P-51 aller Versionen:
P-51A = 310 Stück
P-51B = 1988 Stück
P-51C = 1750 Stück
P-51D = 7956 Stück
P-51K = 1337 Stück                                                        

gebaut.

Die P-51B/C waren identisch, es wurden nur die Version B in Inglewood und die Version C in Dallas gebaut.  

Zum Modell:

Mein Modell soll später mal die Maschine von Capt. Roscoe C. Brown darstellen, er erzielte 2 Abschüsse (1x FW-190 und 1x Me-262) und er zerstörte eine Lokomotive während seiner 68 Einsätze.
Browns Gruppe zerstörte insgesamt 16 feindliche Flugzeuge und 7 Lokomotiven
Capt. R.C.Brown war Kommandeur der 100. FS ( Fighter Squadron), der 332. FG (Fighter Group) der 15.US Army Air Force.
Seine P-51 nannte er "Bonnie", so hieß auch seine kleine Tochter.

Zum Bausatz:

Es handelt sich bei diesem Tamiya Bausatz um die P-51D aus dem Korea Krieg. Das macht aber nichts da die Bausätze identisch sind.
Da ich dieses mal mit einem Zurüstset arbeiten wollte, besorgte ich mir das Aires Set (4089).
Zuerst werden die angegossenen Spanten an den beiden Rumpfseiten entfernt, da dort später die Resinteile angebaut werden.
Das einzige was ich noch verändern musste, ich musste den Brandschott kürzen und separat einkleben. Sonst passt das ganze Resincockpit in die Rumpfhälften der P-51 hinein.

 

Als nächstes werden die Angußblöcke in den Tragflächen soweit es geht abgesägt, danach muß geschliffen werden. Solange, bis man, wenn man die Flächen gegen das Licht hält, dieses langsam durchscheint. Aber Vorsicht, lieber langsamer arbeiten. Es kommt hier bei auf jeden Millimeter an.

Nun habe ich mir eine kleine Pause gegönnt und begann mal mit dem Rolls Royce Merlin Motor. Dieser besteht aus unendlich vielen Resinteilen und Drähten. Vorsichtig kleben, die kleinen Teile kleben wie immer lieber an den Fingern als am Modell.

 

Nun habe ich schon einmal rot vorlackiert, da das Modell später Alu poliert werden soll und die anderen Farben darauf nicht halten.

Bei den Tragflächenoberseiten habe ich die Klappen geöffnet, in ihnen sollen später die Bewaffnung aus dem Aires Zurüstset eingebaut werden. Da mir einer der Resingurte weggebrochen ist, habe ich einen Verschluß der MG offen gelassen.

Gestern wurde noch lackiert, erst habe ich die roten und dann die gelben Flächen lackiert. Als alles gut durchgetrocknet war, kam ModelMaster Aluminium poliert zum Einsatz.

 

Heute ging es weiter, hier mal die neuen Bilder der P-51D "Bonnie"

So es ging heute an der Mustang weiter, sie hat nun ihr Fahrwerk und den Motor samt Propeller bekommen.

Es ist mir dann aufgefallen das sich jetzt beim Modell ein Fehler eingeschlichen hat der leider nicht mehr zu beheben ist.
Der Propeller paßt nicht so wie er sein sollte, dass sieht man auf einigen Bildern sehr deutlich.

Ich habe jetzt versucht den Fehler etwas zu korrigieren, seht selbst.

Habe heute probiert die Gravuren etwas zu betonen. Ich habe dazu Tempera (schwarz) verwendet, ist Plaka Farbe auf Wasserbasis. Diese wurde verdünnt, dann aufs Modell gepinselt und nach ca. 10 Min. Trockenzeit vorsichtig herunter gewischt.

Anfangs gab es Schwierigkeiten, ich habe vorher nie mit so etwas gearbeitet. Also war ein probieren und lernen angesagt.

Hier mal neue Bilder von den Alterungen. 

So soll es später mal komplett aussehen, dazu kommt noch ein US Cargo Truck 2,5 t 6x6. Das spielt dann irgendwo im Norden von Italien.

Hier sind mal die neuen Bilder