P-51B "Mustang"
Tamiya
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Zum Original:
Eigentlich braucht man zum Original der P-51 "Mustang" nichts mehr
schreiben, da eigentlich alles schon bekannt sein dürfte. Jedoch hier ein
kleiner Auffrischungskurz zur Geschichte der "Mustang".
Die Mustang war ein schon fast internationales Flugzeug, würde man heute
eventuell behaupten.
Der Motor kam aus England und die Zelle kam aus den USA.
Der Erstflug der XP-51B fand am 30.November.1942 statt.
Die ersten P-51B trafen in England im September 1943 ein, die zur
354.Jagdstaffel geliefert wurden.
Diese Einheit beendete den Sieg mit den meisten Luftsiegen.
Von der P-51B wurden 1988 Stück gebaut, von der P-51C (war identisch mit der
B,) nur das sie in Dallas gebaut wurde bekam sie die Typenbezeichnung P-51C.
Das Modell was ich bauen will, wurde im Original von Lt. Clarence
"Lucky" Lester geflogen. Er gehörte 100th, FS 332 FG.
Zum Bausatz:
Der Bausatz macht beim öffnen schon den typischen Schüttelbausatz Eindruck von
Tamiya, dieses soll sich dann auch bewahrheiten.
Die Teile sind sauber gespritzt und alle samt Gratfrei.
Beginnen sollte man wie meist, mit dem Cockpit.
Es besteht im großen und ganzen aus 8 Teilen, dass Instrumentenbrett hat diese
mal Gravuren. So das es später noch ein wenig gealtert werden kann und die
Konturen besser heraus gearbeitet werden.
Diesmal kommen bei mir keine geätzten Gurte ins Cockpit, da ich das Modell auf
eine Dio Platte stellen will brauche ich den Piloten des Bausatzes um die
Sitzbereitschaft darzustellen.
Das ganze Dio wird dann eine Szene in Sizilien nachstellen, wo die Tuskegee
Airmen stationiert waren.
Der Einbau des Cockpits in die Rumpfhälften geschieht ohne Probleme, auch kann
die Spachtelmasse wieder eingepackt werden, bisher brauchte ich sie noch nicht.
Da ich leider gestern auf der wache keine Kamera bei hatte, konnte ich nur
Baugruppenweise bauen.
Die Motorenabdeckung kommt bei mir als nächstes ans Modell, auch dort ist die
Passgenauigkeit ohne Fehl und Tadel.
Die Auspuffstutzen kommen erst nach der Lackierung an Modell, dieses geht hier
gut zu machen.
Der Zusammenbau der Tragflächen ist einfach gehalten und die Passgenauigkeit Flügel/Flügel
und Flügel/Rumpf wunderbar.
Da mein Modell später die 108-Gallonen Zusatztanks bekommen wird, habe ich die
Löcher für die Halterungen aufgebohrt.
Die Klappen lassen sich in geöffneten bzw. geschlossenen Zustand einbauen.
Dem Bausatz liegt auch die Malcolm-Haube bei, die man in diesem Fall aber nicht
benötigt.
Wird fortgesetzt.
Nachdem nun die Tragflächen am Rumpf angebracht sind, kann man mit den Einbau
der Klappen beginnen.
Tamiya lässt dem Modellbauer dabei die Wahl diese ein- bzw. ausgefahren
darzustellen.
Ich habe mich entschlossen dies im ausgefahrenen Zustand darzustellen, da sie
dadurch das Modell etwas beleben.
Da ich mein Modell mit den 108-Gallonen Tank ausrüsten wollte, bohrte ich die Löcher
in den Flächen auf um später die Aufhängungen (deutsch ETC) anzukleben.
Nun kommen wir zum Anbau des Fahrwerks, es ist relativ einfach gehalten erfüllt
aber dennoch seinen Zweck.
Wer Lust hat kann an Hand von Originalbildern noch etwas verbessern wie z.B.
Bremsleitungen usw.
Ich habe bewusst darauf verzichtet.
Dann kommen noch Spinner und Propeller an das Modell und schon ist es fast
fertig.
Da ich nun alles gestern schon lackiert hatte, konnten heute gleich die Decals
rauf.
Zur Lackierung und Maskierung:
Das Modell wurde komplett wieder mit Model Master Farben lackiert.
Zuerst lackiert ich das rot, an der Nase und am Heck, dann wurde alles abgeklebt
und dann wurde Alu Metalizer auf das Modell gebrusht und anschließend Poliert.
Nach dem polieren kam Versiegler von Gunze zum Einsatz um das Alu auf dem
Modell zu schützen.
Decals:
Für die Decals kamen zum Einsatz der Aeromaster Bogen 48-224 Tuskegee Airmen
"The Spoofwaffe".
Aus diesem Bogen kann man 2 P-51D und 3 P-51B darstellen.
Da mir leider die eine "7" abhanden kam musste ich eine andere
"7" verwenden.
Somit hat das Modell wieder eine Schokoladen-Seite.
Was soll man machen, kommt wohl in den besten Familien mal vor.
Literatur:
Bert Kinzey
Detail & Scale P-51
Squadron Signal
No. 45 P-51 Mustang in action
David Donald
Amerikanische Luftwaffe
Fazit
Super Bausatz auch für Anfänger geeignet.
Der M3 mit der Flak stammt von Bandai im Maßstab 1/48, ein sehr
schön detailliertes Modell dieser amerikanischen Halbkette.
Leider nicht mehr im Handel.
Hier mal ein paar neue Bilder: