P-47 "Thunderbolt" 

 Testors 1/48

Zum Original:

Die P-47 "Thunderbolt" T9+FK war über einen längeren Zeitraum in Hannover-Wunsdorf stationiert und zunächst nur mit gelbem Leitwerk markiert. Der gelbe Anstrich wurde erst später auf der gesamten Unterseite angebracht. Die Seriennummer, die Herkunft und der Verbleib des Flugzeuges ist bis heute leider nicht bekannt.
Das Flugzeug wurde im Mai 1945 in Bad Wörishofen von den amerikanischen Truppen " zurück erbeutet" und in die USA verschifft, zusammen mit anderem Beutematerial (deutsche Flugzeuge mit amerikanischen Stern und FE-Nummer am Rumpf).
Das Foto stammt aus dem Internet ,von der Seite  http://www.luftwaffe-experten.co.uk/.
Bin aber schon an dem neuen Modell von Tamiya dran und bekomme es falls es klappt zum Tag der offenen Tür in Rüdersdorf.

Zum Bausatz:

Der Bausatz sieht beim Öffnen sehr vielversprechend aus. Die Cockpiteinrichtung lässt dem Modellbauer noch sehr viel Spielraum, so kamen bei meiner Maschine noch Ätzteile (für das Gurtzeug) zum Einsatz. Wenn man möchte und das nötige Kleingeld hat, kann man sich hier noch mehr austoben.
Ich wollte eine Maschine des "Zirkus Rosarius" bauen und musste dafür einiges an Unterlagen sichten, da in der gängigen Literatur nur über die YF+U etwas zu finden war. Wie schon des öfteren geschrieben befasste sich der Zirkus Rosarius mit der Erprobung von Beuteflugzeugen in der deutschen Luftwaffe.
Der Bau des Modells macht weiter keine großen Schwierigkeiten, nur um den Motor und die Verkleidung anzubringen, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Ein kleiner Trick sei verraten, die Motorverkleidung lieber erst mit Weißleim befestigen, da man sie so besser positionieren kann und sich kleine Passungenauigkeiten besser korrigieren lassen.
Die Decals, z. B. die Balkenkreuze sind aus anderen Bausätzen und die Kennung ist mit Abreibe-Buchstaben angebracht.

Zur Farbgebung:

Die Maschine wird in oliv und die Unterseite und das Heck in gelb lackiert. Zusätzlich wird sie noch gealtert und am Ende mit Klar- bzw. Seidenmattenlack lackiert. Dies bewart vor dem Silberglanz der Decals und schützt diese vor Beschädigungen.