Curtiss P-40 E, 

Revell-Monogram 1/48




Zum Original:

Das wichtigste Jagdflugzeug der Vereinigten Staaten zu Beginn des Krieges war die Curtiss P-40 „Warhawk“.. Der Erstflug der Curtiss XP-40 fand am 14.10.1938 statt. Auf Grund der guten Testergebnisse gab das USAAC (US Army Air Corps) im Januar 1939 eine Bestellung über 524 Maschinen an Curtiss. Schon bald Interessierten sich auch die britische RAF und die französische Armée de l´Air für die P-40. Frankreich bestellte 140 Maschinen, zu der Auslieferung kam es dann nicht mehr da Frankreich durch deutsche Truppen besetzt wurde.
Die von den Franzosen bestellten 140 Maschinen gingen an die RAF zur Verteidigung der britischen Inseln. Obwohl die Maschinen nicht die Leistungen, der später gebauten P-38,P-47 und P-51 erzielten, wurden einige P-40 im Pazifik und auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz eingesetzt.
In der RAF erhielten die Maschinen den Merknamen „Tomahawk I“ sie erhielten eine Bewaffnung von 4 Browning-Maschinengewehren.
Es gab schon vor den Überfall auf Pearl Harbor den ersten Kontakt zwischen der P-40 und japanischen Flugzeugen. Die American Volunteers (Flying Tigers) kämpften in China erfolgreich gegen die Japaner. Bei dieser Einheit handelte es sich um „Freiwillige“, andere wiederum sprechen von Söldnern.
Später erhielten die Sowjetunion, Brasilien, die Niederlande, Neuseeland und Australien ebenfalls die P-40. Als die Produktion 1944 auslief, waren insgesamt 13733 Maschinen in 10 Grundversionen gebaut worden. Von denen fast 20 Prozent in der UdSSR geflogen wurde.

Zum Modell:

Der Bausatz stammt wie schon gesagt von Revell-Monogram im Maßstab 1/48. Er hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Aber wenn man solch ein Modell, ich habe es beim Ausverkauf für 60 Prozent weniger bekommen, bauen möchte ist es eine gute Wahl. Da zur Zeit immer wieder vom 60. Jahrestag des Angriffs auf Pearl Harbor gesprochen wird, wollte ich eine Maschine aus diesem Zeitraum und diesem Einsatzgebiet bauen. Nachdem ich mir 2 mal den Film „Pearl Harbor“ angesehen hatte, fing ich mit dem bauen an.
Das Cockpit ist gut detailliert, man kann aber wie immer mehr machen. Ich ließ mir z.B. von einem Modellbauhändler (Frank Modellbau) aus Resin einen neuen Sitz und eine Einstiegsleiter schicken, welche in meinem Modell zur Verwendung kam. Der Sitz allein ist schon viel besser detailliert als der aus dem Bausatz und ist sein Geld wirklich wert. Der Zusammenbau der Teile ist gut, es gibt keine Schwierigkeiten. Eine gute Lösung ist auch das man die Cockpitsektion von unten in die Rumpfhälften einkleben muss. Der nächste Schritt ist der Zusammenbau der Tragflächen, welche nach dem Austrocknen gleich an den Rumpf geklebt werden können. Hier ergeben sich kleine Spalten die man aber mit Spachtelmasse in den Griff bekommt.
Es ist schon Bemerkenswert das man, zu der Zeit als der Bausatz erschien schon an abgeflachte Räder gedacht hat.
Einzig für das Fahrgestell sollte man sich Zeit nehmen, man braucht etwas Geduld und einige gute Fotos bzw. Zeichnungen um die kleinen Streben dort hin zubekommen wo sie hingehören. Der Rest des Zusammenbaus ist ein Kinderspiel.

Farbgebung:


Mein Modell war auf Pearl Harbor zur Zeit des Angriffs der Japaner stationiert.
Die Maschine gehörte zur 18 th Pursuit Group der US Army auf dem Flugplatz Wheeler Field. Eigentlich wollte ich die Maschine von Lt. Welsh bauen der mit anderen Piloten während der Schlacht gestartet war, aber leider gibt es für sie keine Decals.
Und so musste ich improvisieren, also zerschnitt ich einen alten Spitfire Decalbogen und schon hatte ich die Kennung. Im Internet fand ich dann Fotos von Lt. Welshs Maschine. Die Maschine hatte Oliv Grüne Oberseiten und eine Hellgraue Unterseite.
Die Farben stammen von Testors Olive Drab (ANA 613) 2050 und Hellgrau (Lichtgrau) FS 36492 Nr. 2038.
Die Kennung war 62 und 18P (P steht für Pursuit) und die 18-te war auf Pearl während des Angriffs stationiert.

Literatur:


Wydawnictwo Militaria Heft 104 Curtiss P-40


Mau/Stapfer “Unterm Roten Stern”


Amerikanische Kampfflugzeuge des 2. Weltkrieges