Mikojan-Gurewitsch
MiG-3
Classic Airframes
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Zum Original:
Der Prototyp der MiG-3, flog im Jahre 1940 als I-61 zum
ersten mal.
Ihr wurde in den ersten Jahren ihrer Einsatzzeit
nachgesagt: „ Sie wäre ein heißer Vogel“.
Angetrieben wurde die MiG-3 von einem V-12 Kolbenmotor AM-35
A mit 1350 PS.
Die MiG-3 wurde nach der MiG-1 entworfen und überarbeitet.
So kamen folgende Änderungen bei der MiG-3 zum Einsatz:
- Austausch der sich seitlich öffnenden Kanzelhaube
- Zusätzliche Treibstoffkapazität
- größere V-Stellung der äußeren Tragflächen
- eine andere Luftschraube
- größere Reifen
Insgesamt wurden von der MiG-1/3 3322 Stück hergestellt.
Ab dem Jahre 1942 diente sie nur noch für zweitrangige
Aufgaben.
Besonders zu erwähnen ist ein Fall vor dem Überfall auf
die UdSSR, als eine Ju-86P (Aufklärer der Gruppe Rowell), die Aufklärung flog
von einer MiG-1 zur Landung auf russischen Territorium gezwungen wurde. Im
Buch“ Luftpiraten“ erschienen in den 70-iger Jahren im Militärverlag der
DDR ist davon die Rede. Die Besatzung wusste nichts von diesem russischen Jäger
und war sich in der großen Höhe absolut sicher.
Sie wurde etwas besserem belehrt.
Das Modell, schwarze 1 zählt zu den 22 MiG-1/3 die von den deutschen
Truppen erbeutet und in Rechlin getestet wurden.
Zum Bausatz:
Der Bausatz ist identisch mit dem von Flashback. Keine
Ahnung warum Short Run Bausätze so teuer sein müssen, liegt bestimmt am
Resincockpit und den Ätzteilen.
Ich hatte das Glück dieses Modell bei ebay preiswert zu
bekommen ( 15.- €).
Der Bau beginnt mit dem abtrennen der Resinangüßen von
den Resinteilen.
Dann bemalt man Cockpit und die Ätzteile die für das
Cockpit benötigt werden.
Dann beginnen wir mit dem Einbau des Cockpits in die
zusammen geklebten Rumpfhälften.
Hier ist der Nachteil das man da es wie bei Revell und
anderen Herstellern keine Nasen gibt die den Zusammenbau erleichtern. Hier muß
man auf genaue Ausrichtung der beiden Rumpfhälften achten.
In der zeit wo die Rumpfhälften trocknen, befasse ich mich
mit dem Cockpit, baue alle Ätzteile an und klebe Sitz und Steuerknüppel ein.
Dann klebt man das Cockpit in die Rumpfhälften von unten
ein, aber nicht vergessen das Funkgerät muß auch noch mit hinein.
Übrigens die Spachtelmasse nicht so weit weg legen. Es gibt genug Arbeit für
diese.
Hier das fast fertig Modell, nur noch Glanzlack, Decals und Abschlussfinish
drauf, dann die Cockpithaube anmalen und dann ist sie komplett fertig.
Zur Lackierung:
Das Flugzeug behielt seine russischen Tarnfarben nur das gelbe Seitenleitwerk
und das gelbe Rumpfband wurden neu lackiert.
Die roten Sterne und die 2 am Seitenleitwerk der Original MiG-3 wurden übermalt
und die Balkenkreuze sowie die schwarze 1 aufgebracht.
Nähere Informationen zu dem Modell:
http://mig3.sovietwarplanes.com/mig3/german.html