Messerschmitt Me-110C-4
Fujimi 1/48
Zum Original:
Die
Entwicklung der Me-110 geht zurück in das Jahr 1936. Sie war als zweimotoriger
Jäger bzw. als sogenannter Flugzeugzerstörer entwickelt worden.
Trotz ihrer
hohen Geschwindigkeit konnte sie sich nicht mit den einmotorigen Jagdflugzeugen
(z. B. Spitfire und Hurricane) messen.
Es stellte sich heraus das sie selbst
Jagdschutz benötigte. Ihre große Zeit kam erst, als sie bei den
Nachtjagdgeschwadern als Nachtjäger eingesetzt wurde.
Einige Piloten (z.B.
Wolfgang Schnaufer 121 bestätigte Luftsiege), flogen die Maschine mit und ohne
Radar in der Nacht.
Die letzte gebaute Version war die Me-110 G-4, die mit
SN-2 Radar ausgerüstet war und bis zum Ende des Krieges im Einsatz
stand.
Zum Bausatz:
Der Bausatz hat schon einige Jahre
auf den Buckel, ist aber im Moment der einzige aus dem man eine C- Version bauen
kann. Im Bausatz liegen auch Teile bei um eine D-Version zu bauen, diese hatte
den sogenannten „Dackelbauch“ einen Zusatzbehälter unter dem Rumpf.
Der
Zusammenbau ist recht einfach und wurde von mir nur durch ein neues
Heckmaschinengewehr (MG 15) von Aires ersetzt.
Mein Modell stellt eine der
ersten Nachtjagdmaschinen der Luftwaffe dar, die noch ohne Radarantennen am Bug
flogen. Die
Maschine gehört zur 5. Staffel/ NJG (Nachtjagdgeschwader) 4 in
Juvingcourt/Frankreich, während des Sommers 1942.
Wie bereits beschrieben
wurde die Maschine, bis auf das MG, ohne Zurüstteile gebaut. Der Bausatz ist
einfach gehalten, aber wer will kann mehr daraus machen. Jedoch für solch einen alten Bausatz
gut detailliert.
Das Preis/Leistungsverhältnis ist gut.
Die Maschine wurde
in Mattschwarz lackiert und an einigen Stellen gealtert.
Die Antenne wurde
noch gezogen.
Die Decals stammen, wie immer bei mir, von Aeromaster (48-066
Me-110).
Literatur:
Messerschmitt Me-110/210/410 von H. Mankau und P. Petrick erschienen im
Aviatik Verlag.
Das Buch ist sehr hilfreich, da dort alle Messerschmitt
Versionen abgebildet und beschrieben sind. Ein muss für Luftwaffen und Zerstörer
Fans.
