Jakolew Jak-3, Eduard in 1/48

 

Zum Original:

Anfang 1942 begann das Konstruktionsbüro Jakolew mit den Projektarbeiten zur Jak-3.
Sie sollte das Nachfolgemodell der Jak-1 und Jak-9 werden, sie sollte ein stärkeres bzw. gleiches Triebwerk bekommen jedoch viel leichter sein. Im Unterschied zur Jak-1 wurde der hintere Rumpf niedriger gebaut und der Pilotensitz bekam eine Rundrumverglasung. Die Serienproduktion der Jak-3 lief 1943 an, sie wurde das leichteste Jagdflugzeug des 2. WK.
Bis Kriegsende verließen 4560 Jak-3 die Produktionshallen.
Das auf Seite der roten Armee kämpfende französische Geschwader „ Normandie/Njemen" war mit den Jak-3  ausgerüstet, ebenfalls das polnische Geschwader „Warschau".
Das Geschwader „Normandie/Njemen" bekam am Ende des Krieges ihre Jak-3 von der russischen Regierung geschenkt und flog damit zurück nach Frankreich. Eine Maschine des Typs Jak-3 steht heute im Museum Le Bourget/Paris.
Da ich schon ein Modell der Jak-3 des Geschwaders „Normandie/Njemen" habe, wollte ich mal ein anderes sehr schön bunt bemaltes bauen.
Nach ausreichendem Studium der Literatur gefiel mir die Jak-3 von Generalmajor G.N. Sacharow am besten, diese Maschine wurde nachdem die Jak-3 durch Leistungsfähigere Maschinen ersetzt wurden von ihm weitergeflogen.
Generalmajor G.N. Sacharow war Kommandeur der 303. IAP (Gardejagdflieger-Regiment) der 3. ukrainischen Front. Er wurde am 19.April.1945 mit dem Orden „Held der Sowjetunion" ausgezeichnet.
Generalmajor Sacharow hatte 18 persönliche Luftsiege erzielt und 4 Luftsiege in der Gruppe, macht zusammen 22 Luftsiege.

Zum Modell:

Der Bausatz macht beim öffnen einen sehr guten Eindruck, alle Spritzlinge sind sauber gespritzt.
Dem Bausatz liegen aber Express Mask für das Fahrwerk und der Cockpithaube bei.
Jedoch ergeben sich dann beim Zusammenbau einige Spalten die gespachtelt werden müssen.
Ich sollte noch erwähnen das ich nicht den Eduard Profipack gekauft habe sondern das etwas einfachere Modell der Jak-3 ( Bausatznummer 8027 Red Devils), daher fehlen bei meinem Bausatz die Ätzteile.
Beginnen tun wir wieder mit dem Cockpit, dieses ist etwas spartanisch eingerichtet, ich verzichtete diese mal sogar auf meine geleibten Sitzgurte. Das Cockpit reicht jedoch meiner Meinung nach völlig aus, wer möchte kann auch für ein paar Euros mehr noch die Ätzteile der Firma Eduard einbauen.
Die Paßgenauigkeit des Rumpfes und der Tragflächen bringt keinerlei große Überraschungen, erst die MG bzw. Kanonenabdeckung passt nicht richtig.
Das Cockpit-Innenleben wird direkt auf die Tragflächen aufgebaut und später wird der zusammen geklebte Rumpf darauf gesetzt.
Da mein Modell im Moment noch nicht lackiert ist, habe ich bewusst das Fahrwerk noch nicht angeklebt.

Hier Bilder von bisherigen Bauzustand der Jak-3.

 

Hier Bilder vom fertigem Modell.