Jakowlew Jak-1
,
Accurate Miniatures in 1:48

Wie schon bei der D-520, diente mir dieses
Foto als Beweis, dass die von mir gebauten Modelle in Wirklichkeit bei der
deutschen Luftwaffe existierten.
Bei dem auf dem Originalfoto abgebildeten Flugzeug, handelt es sich um das
von mir im Modell dargestellte.
Das Foto stammt
aus dem Internet ,von der Seite www.luftwaffe-experten.co.uk/
Zum Original:
Es wurden während des gesamten Krieges ca. 37.000
Jakowlew Jagdflugzeuge aller Typen gebaut.
Die Jak-1 flog im Jahre 1940 zum
ersten mal. Während des Überfalls der deutschen Wehrmacht waren aber nur wenige
der modernen Jagdflugzeuge an die Truppe ausgeliefert worden. Ab Mitte des
Jahres 1941 als alle Fabriken des Westens hinter den Ural evakuiert wurden,
begann man mit kleinen Änderungen an der Jak-1. Diese lagen hauptsächlich bei
der Bewaffnung, aber es wurden auch die einfachen Federbeine eingeführt und es
kamen verbesserte Lufteinläufe in den Tragflächenwurzeln zum Einbau.
Bei der
sogenannten Blitzkriegoffensive gegen die UdSSR wurde allerhand Flugmaterial
erbeutet und erprobt.
Zum Bausatz:
Bevor ich zur Bausatzbeschreibung komme, muss ich
erst einmal etwas erklären.
Ich war im vorigem Jahr auf der Hobbyland in
Berlin und habe dort durch Zufall einen Bekannten getroffen der an seinem Stand
ein russisches Heft über die Jak-1 hatte.
Ich blätterte es durch und fand ein
Foto von einer deutschen Beute-Jak.
Und weil ich mir schon wieder diese
Diskussionen auf einer Ausstellung lebhaft vorstellte, kaufte ich dieses Heft
und die Woche darauf das Modell.
Das Modell präsentiert eigentlich die
Maschine von Lilia Litviak, sie flog als Nachtjagdpilotin an der
Stalingradfront.
Sie wurde im Alter von 21 Jahren abgeschossen und
getötet.
Lilia selbst vernichtete 12 gegnerische Flugzeuge.
Das Modell
wurde komplett ohne irgendwelche Extras, nur meine geliebten geätzten Sitzgurte
kamen zur Verwendung. Der Rest wurde direkt aus dem Kasten gebaut.
Das
Cockpit ist sensationell detailliert, außer meinen geätzten Gurten wird nichts
gebraucht. Die Spachtelarbeiten halten sich in grenzen, nur am Übergang Rumpf zu
den Tragflächen wird es benötigt. Es ergeben sich jedoch folgende
Schwierigkeiten beim Zusammenbau. Teil C 49 passt nicht ganz dorthin wo es
hingehört, mit viel Geduld und einigen Überlegungen ob das Modell vielleicht
doch fliegen kann (an die Wand) klappte es dann doch.
Dem Bausatz liegen
normale und abgeflachte Reifen bei, sie sind von solch guter Qualität das man
selbst den ehemaligen russischen Hersteller lesen kann.
Das Fahrwerk passt
ohne weiteres unter die Maschine und es ist bis auf diese Ausnahmen ein Bausatz
der am Ende betrachtet doch Spaß macht und das Modell für alle Mühen
entschädigt.
Zur Farbgebung:
Ich habe mein Modell in den folgenden Farbtönen lackiert,
Oberseite RLM
71 dunkelgrün und RLM 71 schwarzgrün, die Unterseite blieb russisch Unterseiten
blau.
Fazit:
Gutes Modell zu einem günstigen Preis/Leistungsverhältnis.
Quellen:
Russ. Heft Polygon Jak Lubimaja Kniga Moskau 1995
Jäger des 2.
Weltkrieges
Waffen des 2. Weltkrieges
