Focke Wulf FW-190D-9, Revell im Maßstab 1/32

Zum Original:


Die Firmen Messerschmitt und Focke Wulf erhielten 1942 den Auftrag des RLM die Leistungsfähigkeit der im Dienst befindlichen Flugzeuge zu steigern.
Bei Focke Wulf nahm man den Rumpf und die Tragflächen einer Focke Wulf FW-190A-8 und den Bombermotor Junkers Jumo 213A mit 12-Zylindern und 35-Litern Hubraum.
Da der Junkers Motor 60-cm länger war musste der Rumpf der FW-190 vor dem Seitenleitwerk um 50-cm verlängert werden.
Die Piloten mochten diese verlängerte FW-190 wenig, wurden aber durch deren Leistung ein besseres Bewiesen.
Trotz aller Bemühungen gingen die ersten von den Piloten " Langnasen-Dora" genannte FW-190D-9 erst im August 1944 in die Serienfertigung.
Insgesamt wurden bis zum Mai 1945 noch 1805 Flugzeuge vom Typ FW-190D-9 produziert, es waren aber nicht alles Neubauten. Es befinden sich darunter auch einige FW-190A-8 und A-9 die in den Betrieben instand gesetzt werden sollten und dort einfach in D-9 umgebaut wurden.

Mein Modell wurde von Oberfeldwebel Heinz " Negus" Marquard von der 13.Staffel/JG 51 im April 1945 vom Flugplatz Eggersdorf/ bei Berlin (Müncheberg) geflogen.
Er schoß von Oktober 1943 bis 01.05.1945 insgesamt 121 feindliche Flugzeuge ab, er war die ganze Zeit des Krieges beim Jagdgeschwader 51 "Mölders".

http://www.luftwaffe.cz/marquardt.html


Zum Modell:


Beim öffnen des Kartons stellt man fest, dass es sich hierbei um das Hasegawa Modell handelt. Es ist der gleiche Bausatz nur Preiswerter.
Dieses mal besorgte ich mir bei der Messe in Ried, wo ich als Besucher war, eine Figur fürs Cockpit. Die Figur stammt von PJ Produktion, sie ist aus Resin und man kann zwischen 2 verschiedenen Köpfen des Piloten wählen.

Zum Bausatz:

Bevor man an den Bau geht, die Bezeichnungen der einzelnen Farben stimmen bei Revell nicht. Am besten orientiert man sich im Internet nach den einzelnen Farben aus dieser Zeit.
Das Cockpit ist sehr gut dargestellt, man kann auch gern wenn man möchte noch einige Griffe und Hebel selbst ergänzen.
Besonders gut wurde bei diesem Bausatz darauf geachtet das man von unten beim Original in den Motor schauen konnte, dass haben andere Hersteller bisher nicht beachtet.
Hier mal das Cockpit:

Danach können wir alles einbauen und den Rumpf zusammen kleben.

 

Nun kommen wir zum Seitenleitwerk, allerdings muß man jetzt entscheiden welche Variante gebaut werden soll. Man hat die Wahl zwischen frühe und späte Variante, beide liegen dem Bausatz bei.
Ist dies geklärt können wir mit den Tragflächen weiter machen, die Schritte 14-19 verschieben wir nach hinten.

So in den letzten Tagen ging es weiter an der Focke Wulf.

Jetzt wurde alles komplettiert und dann erfolgte die Grundierung für den Farbauftrag. Die MG´s wurden ebenso wie das Staurohr aus Kanülen hergestellt.

Die Focke Wulf wurde in den Farbtönen RLM82, RLM 83 Oberseite und RLM 76 Unterseite lackiert, es kamen Vallejo Air Color Farben zum Einsatz.
Da später wieder alles auf einem kleinen Dio stehen soll, habe ich schon dies hier soweit fertig gemacht.
Es kommt später noch eine BMW R75 mit Seitenwagen hinzu.

Einiges wurde jetzt nach dem trocknen der Farben noch nachgebessert, leider ist es vorher nicht aufgefallen.

Ein Modellbauer aus einem sehr guten Forum gab mir noch ein paar Informationen zur Focke Wulf von Heinz "Negus" Marquardt, so waren die Tragflächen nicht in RLM 82/83 oder RLM 81/82 lackiert. 
Seine FW-190D-9 hatte die Tragflächenlackierung RLM 76/81 oder RLM 76/83, ich habe mich nun für die erste Variante entschlossen. Ich muß zugeben beim ersten hinschauen sehr Gewöhnungsbedürftig, aber mal etwas anderes.

Wie sagt der alte Spruch: "Es gibt nichts was es in der deutschen Luftwaffe nicht gab." Man lernt immer wieder dazu.

So ist es wenn man etwas bauen will und keine Decals dafür hat, mein 1. Versuch selbst Kennungen zu lackieren. Nun nur noch ein paar Farbspritzer entfernen.

Heute ging es an die Arbeit für das Diorama, hier mal die Bilder.

So es wurde noch etwas an der Grasmatte umgearbeitet.

 

So heute ging es wieder weiter, immer nur in kleinen Schritten.

Nach nochmaligen verfeinern (Umbau).

So heute ging es weiter am Diorama. Die Focke Wulf hat jetzt ihren Mattlack und am Dio kamen noch einige Details dazu.

So das Diorama "Focke Wulf FW-190D Heinz "Negus" Marquardt - Eggersdorf April 1945" wurde heute beendet, da es heute sehr windig ist nur ein paar Bilder.

Heute wurde die Puchala Figur fertig und es wurden die Bremsleitungen nachträglich noch angebaut.