Focke Wulf FW-190D-9,
Revell im Maßstab 1/32
Zum Original:
Die Firmen Messerschmitt und Focke Wulf erhielten 1942 den Auftrag des RLM die Leistungsfähigkeit der im Dienst befindlichen Flugzeuge zu steigern.
Bei Focke Wulf nahm man den Rumpf und die Tragflächen einer Focke Wulf FW-190A-8 und den Bombermotor Junkers Jumo 213A mit 12-Zylindern und 35-Litern Hubraum.
Da der Junkers Motor 60-cm länger war musste der Rumpf der FW-190 vor dem Seitenleitwerk um 50-cm verlängert werden.
Die Piloten mochten diese verlängerte FW-190 wenig, wurden aber durch deren Leistung ein besseres Bewiesen.
Trotz aller Bemühungen gingen die ersten von den Piloten " Langnasen-Dora" genannte FW-190D-9 erst im August 1944 in die Serienfertigung.
Insgesamt wurden bis zum Mai.1945 noch 1805 Flugzeuge vom Typ FW-190D-9 produziert, es waren aber nicht alles Neubauten.
Es befinden sich darunter auch einige FW-190A-8 und A-9 die in den Betrieben instandgesetzt werden sollten und dort einfach in D-9 umgebaut wurden.
Zum Modell:
Beim öffnen des Kartons stellt man fest, dass es sich hierbei um das Hasegawa Modell handelt. Es ist der gleiche Bausatz nur Preiswerter.
Das Modell ist sehr gut detailliert, nur im Bereich des Cockpits kann man wenn man es möchte noch durch Ätzteile aufwerten.
Ich entschloss mich Gurte von Eduard zu benutzen, diese mussten jedoch erst noch selbst zusammen gebaut werden, dieses war mir bis dato unbekannt.
Meine 48-er Gurte sind immer schon komplett.
Des weiteren wurden bei mir im Cockpitbereich der Gashebel und andere Kleinigkeiten hervorgehoben bzw. selbsthergestellt.
Zu erwähnen ist noch, bei diesen Modell wurde das erste mal auch berücksichtigt, das man bei der "Langnasen-Dora" vom Fahrwerksschacht auch den Motor sehen kann.
Das haben andere Hersteller bisher nicht beachtet.
Hier nun die Fotos des Cockpits und der Sitzgurte.

Der Zusammenbau erfolgt wie immer nach Bauanleitung.
So ein Hinweis noch zu den Farbangaben von Revell, sie sind NICHT stimmig.
Ich habe fest gestellt das die Farbe Oliv die Revell angibt, nur RLM 02 Grau sein kann. Diese Farbe hat mit Oliv nicht die geringste Gemeinsamkeit.
Die MG 131 und 151 wurden bei mir durch Kanülen ersetzt, sieht bei dem großen Modell einfach besser aus, desgleichen bohrte ich die Abgasrohre des Motors auf.
Zu den Klappen, Schritt 21 kann getrost übersprungen werden, die Klappen passen später wenn alles zusammen ist auch noch hinein.
Einzige Paßungenauigkeit im Moment sind die unteren Übergänge der Tragflächen zum Rumpf, aber mit etwas biegen kriegt man diese auch hin.
Der Kühler meines Jumo 213A bekam einen Anstrich aus gebranntem Eisen, sieht meiner Meinung nach identischer aus. In der
Bauanleitung wird Alu angegeben.
Der Rest geht von allein.
Im Fahrwerksbereich wurden an den Fahrwerksbeinen
Bremsleitungen angebracht.
Hier die Focke Wulf meines Partners und guten Freundes Hagen
Hienzsch, mit
dem ich dieses Dio zusammen baue.
Hier die Gesamtansicht
und einige Details unseres Gemeinschaftsprojektes.
