Baubericht F/A-18D von Hasegawa im Maßstab 1/48

 

Zum Original:

Die F/A-18D ist die zweisitzige Version der F/A-18C Hornet. Die F/A-18D unterscheidet sich zur B-Version, das nur das Frontcockpit über Flugkontrollen verfügte. Die F/A-18D wird hauptsächlich als Nachtangriffsflugzeug eingesetzt, nicht als Trainer.
Um das Flugzeug nachtkampftauglich zu machen wurde ein FLIR (Forward looking infrared)-Sensor eingebaut.
Der Prototyp der ersten nachtkampftauglichen F/A-18D hatte die Nummer 16343. Der Erstflug fand am 6. Mai 1988 in St. Louis statt.
Der Hauptbetreiber der F/A-18D ist das US Marine Corps. 96 Exemplare werden bestellt um die F-4 Phantom, A-6 Intruders und OV-10 Broncos zu ersetzen.
Die VFMA-225 „Viking“ ist auf der Naval Air Station Miramar/Kalifornien stationiert.

Zum Bau:

Der Bausatz ist der gleiche wie bei der F/A-18A des gleichen Herstellers, alle Teile die man bei der F/A-18A nicht benötigt müssen nun angebaut werden.
Der Kasten präsentiert sich beim öffnen sauber gespritzt und gratfrei.
Beginnen sollte man wieder nach Bauanleitung mit dem Cockpit, ich bestellte mir bei Aeromodel Herrmann Resinsitze der Firma Pavla vom Typ SJU-17.


Beim (fast) kleben des Oberteils mit den Tragflächenunterseiten, stellte ich fest das beim Oberteil die Aufnahme für die Raketenschiene abgebrochen war. Eine kurze Mail an Faller und in 2 Tagen konnte ich mit dem Bau weiter machen.
Da ich dieses mal alle Waffenträger anbringen wollte öffnete ich erst einmal alle Bohrungen die hier für benötigt werden.
Dann klebte ich die Oberseite, die Tragflächenunterteile, das Cockpit und die Unterseite zusammen.
Aber aufpassen, es muss leicht gedrückt werden damit beide Teile auch richtig zusammen passen, sonst muss man zu viel spachteln.
Dann kommen nun die Triebwerksverkleidungen dran.
Bei den Triebwerkseinläufen benötigt man Spachtel und Geduld, da diese Stellen sehr schwer zugänglich sind um dort die Spachtelmasse zu verschleifen.
Die Klappen passen wieder hervorragend an das Modell, man hat die Wahl zwischen eingefahren und ausgefahren.
Ich habe meine im ausgefahrenen Zustand dargestellt.
Die Punkte 8 bis 13 der Bauanleitung lassen wir bis auf weiteres aus, die Fahrwerke interessieren noch nicht.
Die Schubdüsen passen durch die etwas verzogene Form der beiden Rumpfhälften nicht Optimal in die Öffnungen, kein Problem einfach die Führungen der Triebwerksausläße entfernen und schon passen sie.
Da ich meine Klappen ausgefahren dargestellt habe, habe ich auch die kleinen Ruder am Heckleitwerk ausgestellt. So ist eine Maschine im Squadron Signal Heft abgebildet.
Der weitere Minuspunkt ist der Hydraulikmechanismus der Cockpithabe, das Teil habe ich gleich entsorgt und durch ein Stück Plastiksheet ersetzt.
Da meine Maschine eine Einsatzmaschine darstellt bekam sie an den Unterflügelträgern Zusatztanks und an den äußeren Unterflügelträgern bekommt sie später noch AIM-9 L "Sidewinder" Raketen.
Lackiert wurde mein Modell mit Testorsfarben Oberseite Dark Ghost Gray FS 36320 ( 1741) Unterseite Light Ghost Gray FS 36375 (1728), als Decalbogen kam der Aeromaster Stinging Hornets Pt. VII (AMD 48-486) zur Verwendung.
Nun können wir die Fahrwerke anbauen.
Das wäre der Bau der F-18 D " Viking" der US Marines.

Fazit:
Ein guter aber nicht leicht zu bauender Bausatz von Hasegawa, wäre es nicht ein Sonderangebot gewesen hätte ich mir das Teil nie zugelegt.

Literatur:
Squadron Signal F-18 Walk Around
Internet