Grumman F4F-4 "Wildcat", Tamiya 1/48

Zum Original:

Der Eindecker XF4F-2 wurde zum wichtigsten Marinejäger der Alliierten während der ersten Kriegsjahre.
Der für die Grumman Flugzeuge typische bullige Rumpf und das Rumpfseitig aufgehängte Einziehfahrwerk blieben auch bei der Wildcat erhalten.
Im September 1937 flog der Prototyp das erste mal, im Wettbewerb gegen die Brewster F2A-1. Die F4F war um 16 km/h schneller als die Brewster. Erst mit dem Einbau des eines zweistufigen Motors XR-1830-76 wurde das wahre Potenzial des Flugzeuges erkant und man erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 537 km/h.
Im August 1939 wurden 54 Jagdflugzeuge F4F-3 bestellt und 22 bis 1941 ausgeliefert. Die Wildcat, wie sie jetzt hieß wurde auch von Frankreich bestellt ( 81 Stück). Durch die Niederlage Frankreichs gingen alle 81 Maschinen an die Royal Navy von Großbritannien, dort erhielt sie den Namen "Martlet".
Die nächste Version die F4F-4 hatte 6 12,7-mm-MG in den Flächen und die Flächen waren klappbar.
Insgesamt wurden von der F4F "Wildcat" 7885 Stück aller Versionen gebaut.

Zum Bausatz:

Der Bausatz ist von typischer Tamiya Qualität aus dem Jahre 1994, kein Grat und alle Teile sauber gespritzt.
Wir beginnen die Details der Rumpfhälften herauszumalen, als erstes habe ich die Rumpfhälften mit ModelMaster 1734 (Zinkgrün), durch Nachforschungen in der Literatur und dem Internet kam diese Farbe mir am geeignetsten vor.
Die Flächeninnenseiten bekommen alles weiß matt als Farbe.


Nun beginnen wir mit dem recht spartanisch eingerichteten Cockpit, leider liegt dieses mal keine Pilotenfigur dem Bausatz bei. Sonst verzichte ich ja immer auf dies Figuren, aber dieses mal hätte ich eine gebraucht. Na bloß gut das man genug Figuren in der Grabbelkiste hat, so wurde eine ehemaliger P-39 Pilot zur Navy versetzt.

 


Als nächstes bauen wir das Cockpit zusammen, dass heißt mit den Brandschott und die Streben für das spätere Hauptfahrwerk. Nun kommt alles in die schon zusammen geklebten Rumpfhälften, als nächstes kleben wir dann Tragflächen zusammen und passen sie an den Rumpf an.

 

So heute wurde die Oberseite US Navy Blue Grey ( 2065) und die Unterseite Light Ghost Grey  (1728) von ModelMaster lackiert.

Sie soll später mit der B-25B vom Doolittle Raid auf einem Dio stehen.