Hasegawa F-16N im Maßstab 1/48

 

Zum Original:

Eine realistische Luftkampfausbildung setzt die Verwendung von Feinddarstellungsflugzeugen voraus, deren Flugeigenschaften denen des angenommenen Gegners entsprechen. Die US-Marine verfügte für diesen Zweck über alte sowjetische MiG-21, die sie von der ägyptischen Luftwaffe erhalten hatte, und übernahm 1985 leihweise zwölf israelische Kfir Cl, die unter der Bezeichnung F-21A eingesetzt und 1988 an Israel zurückgegeben wurden.
Im Januar 1985 entschied sich die US-Marine für die Beschaffung von 22 einsitzigen F-16N und vier zweisitzigen TF-16N als SAA (Supersonic Adversary Aircraft), die zwischen Frühjahr 1987 und 1988 geliefert wurden. Die Zelle entspricht dem Konstruktionsstand der einsitzigen F-16C bzw. zweisitzigen F-16D mit einigen Änderungen. So wurde ein Teil der Flügelanschlussverkleidung aus Titan statt aus Aluminium hergestellt, um den schnell wechselnden Lastvielfachen gewachsen zu sein.
 

Zum Modell:

Der Bausatz der F-16N hat schon einige Jahre (1991) auf dem Buckel, kann aber noch heute auf dem Markt mithalten.
Beim öffnen fallen die sauber gegossenen Spritzlinge auf, aber das kennt man schon von Hasegawa und ist somit nichts neues.
Der im Bausatz befindliche Sitz wurde gegen eine Resinsitz ACES II ausgetauscht, er stammt von einem polnischen Hersteller dessen Namen ich nicht kenne.


Das Cockpit wurde aus dem Kasten gebaut, außer dem Sitz kamen keine weiteren Resinteile zur Verwendung.
Bei der F-16N ist darauf zu achten das die Öffnungen unter den Tragflächen für die Unterflügelträger zu gespachtelt werden.
Bei den Teilen (Lufteinlauf) D27/D30/31/32 wird Spachtel benötigt, leider kommt man dort später sehr schlecht ran um dies zu tun.
Ich habe dann mit einer kleinen Feile und Sandpapier geschliffen da die Übergänge nicht genau passen.
Für die F-16D habe ich mir aus Resin, von der Firma SEAMLESS SUCKERS aus den USA schicken lassen.
Man sollte auf keinen Fall vergessen genug Ballast in das Modell zu legen, nicht das es immer nach hinten überfällt.
Eine Puzzlearbeit ist das anbringen des Fahrwerkes. Was aber noch geht, dass abkleben war schlimmer.

Zur Lackierung:

Mein Modell stellt eine Einsatzmaschine der Marines dar, geflogen von LCDR. Stan O´Connor.
Die Lackierung ist nicht sehr anspruchsvoll, dafür aber das abkleben um die scharfen Kanten der Tarnung hin zubekommen.
Allein das Abkleben nimmt seine Zeit in Anspruch, mehr als wahrscheinlich der Bau gedauert hat.
Das nächste Modell wird wieder nur Tarngefleckt, mit weit weniger Aufwand.
Aber es spricht später natürlich mehr an, diese scharfkantige Tarnung.

Bilder folgen sobald ich mit dem abkleben und lackieren fertig bin.

Hier nun die ersten Bilder vom lackierten Modell.