North American B-25D "Mitchell"Lend/Lease 337. APDD UdSSR
Zum Original:
Das Flugzeug gehörte dem Piloten Leutnant Arkadi Mogilnitskiy, Ungarn, Frühling
1945.
Die North American B-25D-30 ' rote 85 ' wurde seine persönliche
Maschine in der 337. APDD (im Dezember wurden 1943 Zahl zur 35th GvAPDD
umbenannt, aber dann wieder als 251. GvBAP zurück gekennzeichnet.).
Diese Variante von Mitchell wurde in der UdSSR als B-25DP
gekennzeichnet (Dazwischen) Tatsächlich
waren solche Maschinen eine Mischling aus D und J, diese unterschieden sich nur
in der Bewaffnung.
Die Produktionslinie der Standardbewaffnung schloss örtlich
festgelegte MG auf den Seiten des Cockpits mit ein, diese wurden in der UdSSR
sogar vor dem ausliefern an die Kampfmaßeinheiten ausgebaut.
Alle Unterseiten
Neutralgrau und die Oberseiten in OIliv drab, die Farben der US Luftwaffe wurden
beibehalten.
Die Nose-Art wurde auf Antrag des Pilot auf nur die
Pilotenseite gemalt. Sie bestand aus dem Kopf eines Tigers mit gelbem
(vermutlich) Herz als Hintergrund. Die Beschreibungen im Rot liest man als „Za
krov ' Vityebska“ (für das Blut von Witebsk) - Witebsk waren Mogilnitskiys
Heimatstadt. Der Pfeil war weiß. Taktische Nr. 85 – in Rot war mit weiß
umrandet.
Die Seriennummer. 43-33729 auf den Flossen war in grün übermalt.
Die roten Sterne mit rot-weißer Umrandung - auf dem Flügel (Tor und
Steuerbord, Upper (möglicherweise) und Unterseiten) und den Rumpfseiten. Die
Bugrad-Scheibe war weiß und der rote Stern trug eine weiße Umrandung.
Dieses Flugzeug wurde von Mogilnitskiy bis zum Siegestag und auch später
geflogen, als sein Regiment in Ungarn stationiert wurde.
Insgesamt wurden während des Lend/Lease an die UdSSR 870 B-25 aller Versionen
geliefert. In den letzten Kriegswochen konzentrierten sich die Einsätze der
russischen B-25 auf Ostpreußen und das Reichsgebiet. Mehrmals flogen
sowjetische B-25 Angriffe auf die Reichshauptstadt Berlin.
Um der grimmigen Kälte Herr zu werden wurden einige B-25 der sowjetischen
Fliegerkräfte mit verstellbaren Lufteinlässen vor dem Sternmotor ausgerüstet,
die man in der warmen Jahreszeit wieder ausbauen konnte. Solche Lufteinlässe
wurden bereits Serienmäßig an der Lisunow Li-2 (sowjetischer Lizenzbau der
DC-3) verwendet.
Zum Bausatz:
Der Italeri Bausatz Nr. 2650 stammt aus dem Hause Accurate Miniatures und
ist eben so aufgebaut wie der Bausatz der B-25B "Doollittle Raid".
Es ist aber festzustellen das an den Teilen mehr Grat ist wie beim Accurate
Miniatures Bausatz, den ich letztens erst baute.
Einzig das nicht so überzeugende für mich war, dass im Bausatz 2 Teile fehlen die
für den Bau einer B-25D sehr wichtig sind. Dies sind die beiden hinteren Fenster
mit den Abwehrwaffen, dies musste ich mir nun bei einem guten Freund aus dem
Bausatz seiner B-25J schicken lassen.
Begonnen habe ich mit den einkleben der
Teile in die beiden Rumpfhälften, sieht zwar gut aus man hat nur später nichts
davon. Schade aber leider geht es nicht anders.
Nachdem
bis auf die fehlenden Fenster alle Teile in den Rumpfhälften angebracht sind,
begann ich damit das Cockpit zusammen zu kleben. Dies mal auch wieder OOB, dass
heißt ohne Zurüstteile.
Hier aber nun mal die Bilder:
Hier die Details die später nicht mehr gesehen werden können:

Jetzt das Cockpit und der Bombenschacht:
Da Italeri leider keine B-25 D Variante in den Bausatz legte, sondern nach
meinen Unterlagen eine B-Version, musste ich mir von einem Bekannten die
seitlichen Bordschützenfenster besorgen und die Auswölbungen an diesen mit
meinem Wachsspachtelgerät nachformen. Diese werden noch weiter verfeinert, da
sie mir im Moment noch nicht richtig gefallen. Diese Fenster befanden sich auf
beiden Seiten des Rumpfes, dafür wurden einige kleinere Fenster (ovale und
runde auf beiden Seiten) nicht mehr angebracht im Original. Bei mir werden diese
später mit überlackiert.
Hier mal die Bilder:
Des weiteren hatte die B-25DP diese Variante als Heckschützenstand.
So im Moment gibt es Schwierigkeiten mit der Passung der B-25, deshalb habe
ich schon mal mit der Dioramenplatte begonnen.
So die Dioramenplatte wurde farblich etwas gealtert, hierbei benutzte ich zum
ersten mal auch Vallejo Farben.
Dann wurde der Weg für den GAZ-67B eingearbeitet, dazu wurde die
Grasmatte entlang der Spuren nass gemacht und dann mit einem Cuttermesser das
Gras runter gekratzt.
Da es sich um einen alten Luftwaffenflugplatz handelt, wird es sicher dort auch ein
Grab eines deutschen Soldaten gegeben haben.
Hier liest der Kommissar gerade aus der "Prawda" vor, die Maschinenpistolen
hinten am Baum, sind erbeutete deutsche Sturmgewehre MPi-44 und stammen aus dem
Tamiya Bausatz der deutschen Infanterie.
So soll dann das ganze später mal aussehen.
So heute ging es weiter. Hier mal die restlichen
Bilder:
Hier noch einige Bilder bei Sonnenlicht.