Boeing B-17F Hasegawa im Maßstab 1/72
Zum Original:
Die Boeing B-17 flog am 28.Juli.1935 zum ersten mal, 1937 wurden 12
Testmaschinen Y1B17 in Dienst gestellt.
1940 und 1941 folgten dann kleiner Stückzahlen von der B-17B und C, ab 1941
dann die B-17D.
Bei der B-17E wurden dann ein vergrößertes Seitenleitwerk und die für alle späteren
B-17 typischen Geschützpositionen eingeführt.
Insgesamt wurden von der B-17 E 512 Stück, von der B-17F 3405 Stück und von
der B-17G 8680 Stück hergestellt.
Die deutsche Luftwaffe erbeutete ihre erste B-17F am in den Morgenstunden des
12.Dezambers 1942, als ein Nachtjäger (Me-110) des NJG 1 über den
Niederrheingebiet eine sehr tieffliegende B-17 entdeckte die sich offensichtlich
verflogen hatte.
Er zwang die B-17 „Wulf-Hound“ Werknr. 124585 in Venlo/Holland zur Landung.
Die Besatzung von Pilot Lt. Paul Flickinger der 303.rd BG gerät in
Gefangenschaft.
Insgesamt besaß die deutsche Luftwaffe 4 B-17F und 2 B-17G, die nach
erfolgreichen Tests an das KG 200 (Geheimgeschwader) übergeben wurde.
Zur Diorama Maschine:
Hier noch einige Daten über die B-17F "Miss Nonalee II" Serialnummer
42-30336 bzw. deutsche Beute B-17 Kennung 7+8 .
Am 09.04.1943 mußte die B-17 F "Miss Nonalee" der 385th BG (Bomber
Group) beim Anflug zum Angriff auf Anklam die Formation verlassen, der Pilot
versuchte das neutrale Schweden zu erreichen.
Jedoch landete der Pilot irrtümlicherweise in der Nähe von Varde/Dännemark.
Die so "erbeutete" B-17F "Miss Nonalee" wurde unmittelbar
nach Rechlin geflogen und erhielt dort die deutsche Kennung 7+8.
Im Jahre 1944 besuchte die B-17 zu Demonstrationszwecken diverse deutsche Jagd-
und Zerstörerverbände, um dem fliegenden Personal den Gegner mal aus der Nähe
zu zeigen.
Das Schicksal der "Miss Nonalee" ist bis heute unbekannt. Eventuell
hat der Unfall (auf den obigen Originalbild) etwas damit zu tun.
Bei der Original B-17 stieß das Fahrwerk durch die Fläche und es war bzw. ist
fraglich ob die Maschine danach wieder flugklar gemacht wurde.
Zum Bausatz:
Der Bausatz präsentiert sich, trotz seines Alters in recht ordentlicher
Verfassung.
Es sind relativ wenig Teile auch ist das Cockpit etwas spartanisch eingerichtet.
Jedoch hatte ich keine Lust und auch kein Interesse in diesem Maßstab irgend
etwas noch Scratch bzw. Zurüstteile einzubauen.
Beginnen tun wir mit dem Cockpit, die Einzelteile lassen sich recht einfach
zusammen bauen, nur die alten Hasegawa Bauanleitungen sind sehr Gewöhnungsbedürftig
in meinen Augen.
Wenn wir das Cockpit fertig haben, beginnen wir die Kanzelscheiben in den Rumpf
einzubauen, doch Vorsicht da es Klarsichteile sind muss man sie später noch als
diese erkennen können.
Nun kommen wir schon zum Zusammenbau des Rumpfes, wichtig ist hier das wir den
unteren Geschützturm nicht vergessen einzubauen.
Soweit der bisherige Bauzustand meiner B-17.
Da ich mir heute schon ein paar Figuren besorgt habe, werde ich wohl wieder ein
„kleines“ Diorama um die B-17 bauen.

Heute habe ich die Tragflächen mit Testors/ModelMaster Alu poliert lackiert
und dann gleich noch den gelben Streifen am Heck.
Dieser besagte das man auf diese Maschine nicht schießen (Flak) sollte da sie
eine eigene war.
Auch der VW Kübel ist nun in RLM 66 Schwarzgrau lackiert.
Da das rechte Fahrwerk bei
der Landung nicht ausgefahren werden konnte, klebte ich es so in den
Fahrwerkschacht.
Dabei sollte man sich aber genug Fotos von B-17 anschauen um zu sehen wie sie
mit eingefahrenen Fahrwerk aussieht.
Die rechte Fläche mit den beiden Motoren, die Propeller Blätter wurden unter heißen
Wasser und danach wieder durch die "Lippen-Methode" verbogen.
Zur Lackierung:
Die B-17 behielt ihre
US Bemalung bei, einziges was geändert wurde war der gelbe Streifen am Rumpfende
und die Kennung 7+8.
Heute habe ich die Tragflächenvorderkanten mit Testors/ModelMaster Alu poliert lackiert . Als nächstes
folgte das abkleben des Streifens (Alu) und die Lackierung der Unterseite in
NeutralGrey, danach kam die OlivDrab für die Oberseite dran und ganz zum Schluß der gelbe
(RLM 04) Streifen am Rumpfende
Dieser besagte das man auf diese Maschine nicht schießen (Flak) sollte da sie eine eigene war.
Zum Diorama:
Es stellt die Maschine
nach der Notlandung in Parchim dar, die ersten Experten der
Untersuchungskommission sind schon da und erörtern an Ort und Stelle die
Absturzursache.
Die Figuren stammen
von Preiser, der Kübelwagen ist von Academy.